Die nördlichste Provinzhauptstadt Argentiniens

Argentinien - San Salvador de Jujuy

Von Purmamarca fuhren wir auf der Ruta 9 nach San Salvador de Jujuy. Leider war dies einer der seltenen Regentage, die wir während unserer Reise erleben mussten. Da wir aber ohnehin fast den ganzen Tag im Auto verbrachten, konnten wir den Regen wenigstens aussperren.

San Salvador de Jujuy liegt in der gleichnamigen nördlichsten Provinz Argentiniens, Jujuy, auf ca. 1200m Höhe am Rande der Anden. Mit über 400.000 Einwohnern im Großraum ist sie eine der größten Städte Argentiniens. Die Einwohner sind - im Gegensatz zu den meisten anderen Städten Argentiniens - überwiegend indianischer Abstammung.

Auch Jujuy (wie die Stadt oft kurz genannt wird) ist als Kolonialstadt von den Spaniern gegründet worden. Zweimal wurde sie daraufhin von den Indianern zerstört, dennoch überlebten einige Gebäude aus der Gründerzeit.

Die Stadt war insbesondere im 19 Jahrhundert ein Handelsstützpukt zu Bolivien und Chile.

An Sehenswürdigkeiten hat San Salvador de Jujuy eher weniger zu bieten - zu einer gehört aber beispielsweise die kolonialzeitliche Kathedrale am Plaza Belgrano.

Auf der Ruta 9 nach Salta

Auf der Ruta 9 fuhren wir nach einem ausgiebigen Mittagessen weiter nach Salta. Die schmale Straße zieht sich in endlosen Serpentinen durch Wälder und Ebenen, bis sie aus nördlicher Richtung schließlich auf Salta trifft. Leider konnten wir den Regen nicht abschütteln, so dass wir von der schönen Landschaft leider nur einen sehr nassen Eindruck mitnehmen konnten.